Hier mal ein paar Bilder von unserem Törn zu dem Atoll Columbretes.

Jeder kennt sie, die Inseln Mallorca und Ibiza, doch dazwischen liegt ein kleines Atoll, die Columbretes. Die Inseln stehen als Naturpark unter Naturschutz und umfassen eine Fläche von 19 ha. Sie bestehen überwiegend aus Stein ohne Bewuchs. Die höchste Erhebung des Archipels auf der Columbrete beträgt 67 m über dem Meer. Der Name der Inseln stammt von griechischen und römischen Seefahrern, die sie in ihren Seekarten festhielten. Anfangs gab man ihnen die Namen Ophiusa oder Colubraria, aufgrund der zahlreichen Schlangen, die man dort vorfand. Jahrhundertelang dienten die Inseln als Sitz und Zufluchtsort von Piraten und Schmugglern. Im 19. Jahrhundert befreite man die Inseln mit Feuer von den Schlangen und stellte einen Leuchtturm an der höchsten Stelle auf, der bis zur Automatisierung 1975 von Leuchtturmwärtern bedient wurde. Eine Zeit lang waren die Inseln unbewohnt, bis 1988 die Regierung der Autonomen Region Valencia Parkwächter einstellte und die Inseln zum Naturpark erklärt wurden.

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Törn-zu-dem-Atoll-Columbretes_4Die Inseln sind ein beliebter Tauchort und in U-Form ausgebildet. Auch das Schwimmen im kristallklaren Wasser ist herrlich. Unser Törn begann Ende Mai in Torredembarra. Nachdem wir an etlichen schweißtreibenden Tagen, mit vielen Rückschlägen und viel Frust am Boot, gearbeitet hatten. Es wird wohl kein Mensch glauben, aber eine einfache Kopfdichtung auszutauschen dauerte von Ende September bis Mitte Februar. Normalerweise wollten wir am Boot weiterarbeiten aber wenn irgendwie nichts klappen wollte muß man auch mal Stop sagen und was Schönes tun. An diesem Punkt waren wir und entschieden uns spontan, da die Wettervorhersage keinen Wind ansagte, zu den Columbretes aufzubrechen. Wir empfanden diese Tatsache optimal, um vor unserem Atlantiktörn, als Generalprobe, unseren Motor zu testen. Wir fuhren freitags so gegen 13 Uhr los, von Torredembarra aus benötigt man ca. 10 – 12 Stunden. Gesagt getan und der Motor lief wie ein Uhrwerk. Auf unserer Fahrt sahen wir wunderschöne Sonnenuntergang und -aufgänge. Wir hatten auch viele Begegnungen mit großen Fähren, Fracht- und Passagierschiffen. Für Sandra war es die erste längere Fahrt auf einem Segelboot und sie war gespannt wie das erste Kochen an Bord gelingen würde. Einen Einblick zeigt unser Video, ja es ist ihr gelungen, war lecker und ich Lebe noch. Ja, auch die neuen Matratzen mit Lattenroste waren im Boot und das erste Schlafen darauf war ein Traum, nicht zu vergleichen mit den alten. Auf den Columbretes muß man an Bojen festmachen. Reservieren muß man nicht, aber hoffen das eine frei ist. Als wir auf der Anfahrt waren, ca 20 Seemeilen vorher, kann man schon den Leuchturm sehen. Da ich am Abend Kopfschmerzen hatte saß Sandra am Steuerrad. Sie weckte mich ganz aufgeregt weil wir gleich da seien, das waren nun aber letzendlich 20 Seemeilen, also gut 3 Stunden. Dies sind natürlich Erfahrungen die man sammeln muß an Bord einer Segelyacht. Wir liefen gegen 1 Uhr in den Columbretes ein und hatten Glück noch eine Boje zu erwischen. Die Insel ist von unzähligen Möven bewohnt. Als Sandra mit unserem Strahler die Insel ableuchtete, auf der Suche nach einer freien Boje, wurden die Möven wach und ein rießiges Gescherei ging los, so nach dem Motto was soll das, wir wollen Schlafen. Endlich durften wir in unser traumhaftes Bett. Beim Aufwachen am kommenden Morgen tat sich ein kleines Paradies auf, was wir euch mit den Bildern und einem Film der folgt zeigen werden. Es waren 3 wunderschöne Tage, leider hatten wir für unser Dingi die Pumpe vergessen, so das wir nicht an Land gehen konnten. Geführte Besichtigung der Hauptinsel ist möglich, man sollte sich aber im Internet vorher anmelden.
Link (https://www.castellonturismo.com/…/nat…/columbretes-islands/)
Alles in allem ist dies ein Segeltörn Wert und man sollte die Columbretes gesehen haben. Die Nächte sind sehr ruhig, ausser wenn Sandra mit dem Strahler spielt.

Wir die Segelpiraten wünschen euch Spaß beim Lesen und Schauen, der Film kommt übers Wochenende.

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